Förderketten sind ein für dessen Funktion ausschlaggebendes Bauteil von Antriebs-, Hebe- und Förderanlagen. Unterschiedliche Arten und Ausführungen, von der Spezialanfertigung bis zur DIN-genormten Förderkette, machen den Einsatz in vielen Arbeits- und Lebensbereichen unverzichtbar.
Das simpelste Beispiel einer Förderkette im Bereich der Antriebstechnik oder -mechanik ist die Fahrradkette, welche durch das Einhaken der Zähne von Zahnkränzen in die Zwischenräume der verbundenen Kettenglieder eine Kraftübertragung ermöglicht. Was hierbei durch Muskelkraft geschieht, ist auch durch das Koppeln mit einem Motor möglich. So werden selbst große Maschinen mithilfe von Förderketten angetrieben und bewegt.
Im Bereich der Hebetechnik finden Förderketten z. B. bei Flaschenzügen Anwendung. Je nach der zu bewältigenden Last, können Ausführungen dieser Hebezeuge mit entsprechend starken Ketten ausgerüstet werden, die auch enorme Größen erreichen. In diesen Einsatzbereichen unterliegen die angewandten Förderketten aus Sicherheitsgründen bestimmten DIN-Normen.
Besonders variabel sind die Kettenarten, die dann auch mit zusätzlichen Bauteilen versehen sein können, die direkt in der Fördertechnik eingestzt werden.
Auf Förderbändern oder -tischen können unabhängig vom Betrieb des Unterbaus, Förderketten installiert und betrieben werden, die speziell auf das Fördergut abgestimmt, über sogenannte Mitnehmer verfügen und so den Transport des Fördergutes steuern. Die Ketten können seitlich oder mittig installiert sein. Diese Modelle eignen sich besonders für Sortieranlagen oder für die sichere Weiterleitung von Schüttgut zum Antransport. Die Landwirtschaft und der Bergbau sind nur zwei der Wirtschaftabereiche, die solche Förderketten stark nutzen.
Mit Bechern versehen sind die Förderketten, mit deren Hilfe man beim Abbau von Abraum, Kies, Salz oder anderer natürlicher Ressourcen besonders effektiv arbeiten kann. Spezialanfertigungen, die dann auf die nötige Förderbreite, das Gewicht des Fördergutes und die beim Schürfen anzuwendende Kraft abgestimmt werden, ermöglichen den optimalen Einsatz und tragen zur gewünschten Produktivität der Verrichtung bei.
Förderketten können mit Extras, wie z. B. Rollen, Haken oder Ösen versehen werden. Güter bzw. Gegenstände können daran befestigt und innerhalb eines Produktionsablaufes von einer Station zur anderen befördern werden, ohne umgelagert werden zu müssen. Diese Beförderungsweise wird u. a. in Schlachthäusern genutzt. So lassen sich tatsächlich in unzähligen Bereichen Beispiele für die Anwendung von Förderketten finden, welche durch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ihres Aufbaus erforderliche Arbeiten und Vorgänge überhaupt erst möglich machen.
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