Glasfaserkabel

Glasfaserkabel sind entsprechend ihrem Aufbau so genannte Lichtwellenleiter, Sie sind vom Grundaufbau her aus gebündelten Lichtleitern zusammengesetzte Leitungen. Fasern aus Material wie Glas oder Kunststoff lassen Licht hindurch scheinen und können dem Lichttransport oder der Weiterleitung von Infrarotstrahlung dienen. Dieses Prinzip beruht auf den Lichtbrechungsverhalten. Glasfaserkabel sind Lichtwellenleiter, die aus diesen hochtransparenten gebündelten Glasfasern aufgebaut sind. Material dieser Glasfasern ist Kieselglas, chemisch auch als Siliziumoxid bekannt. Die Fasern sind im Zentrum gebündelt und haben eine spezielle Ummantelung. Diese Ummantelung ist ein Glas mit einer niedrigen Brechungszahl. Man unterscheidet beim Aufbau eines Glasfaserkabels einen Kern, einen Mantel und eine Schutzbeschichtung.

 

Die Schutzbeschichtung ist eine Lackierung aus Kunststoff. Sie hat in erster Linie die Aufgabe, Das Innere des Kabels vor äußerer mechanischer Beschädigung zu schützen. Zu den äußeren Einflüssen gehört auch die Feuchtigkeit. Glasfaserkabel werden in verschiedenen Arten unterteilt. Es werden spezielle Glasfasern gebündelt, die den verschiedensten Ansprüchen gerecht werden. Die Einsatzgebiete der Glasfaserkabel liegen insbesondere im Bereich der Datenübertragung. Daraus ergibt sich die Anwendung in der Nachrichtentechnik zur Übertragung von Informationen. Vorteilhaft ist hierbei die Übertragung der Daten über sehr weite Distanzen mit hoher Bandbreite. Ein Netzwerk ist ohne die Datenweiterleitung über ein Glasfaserkabel nicht funktionsfähig. Hierbei werden für die verschiedenen lokalen Computernetze entsprechende Glasfaserkabel in speziellen Topologien vernetzt.

 

Der Einsatz entsprechender Glasfaserkabel hat viele Vorteile. Sie garantieren hohe Datenübertragungsraten, überbrücken weite Distanzen unter Beibehaltung der Datenqualität und ohne Beeinträchtigungen. Außerdem ist das Verlegen von Glasfaserkabeln unkomplizierter, sie benötigen keine unmittelbare Erdung und können auch in explosionsgefährdeten Bereichen verlegt werden. Glasfaserkabel sind kostengünstiger als Kupferkabel, sie benötigen keiner zusätzlichen Abschirmung und haben eine hohe Abhörsicherheit in Bezug auf die Datensicherheit.

 

Die Nachteile der Glasfaserkabelherstellung ist der immense Herstellungsaufwand. Beim Einsatz von Glasfaserkabel sollte die mechanische Belastung so gering wie möglich sein, sehr starkes Verbiegen und Krümmen sollte vermieden werden. Glasfaserkabel sind zu diesem Zweck, zur Erkennung von Materialbrüchen mit einer Faserbruchüberwachung versehen.

 

Glasfaserkabel stellen gegenüber den heutigen Verkabelungen eine echte effiziente Alternative dar. Verschiedene Anbieter arbeiten mit Glasfaserkabel und bieten somit qualitätsmäßig gute Internetverbindungen zu schon recht kostengünstigen Konditionen. Weiteren Einsatz finden Glasfaserkabel in der Signalübertragung und der Messtechnik. Hochleistungslaser beruhen auf der Funktionsweise der Glasfaserkabel im nahen Infrarotbereich.


Unternehmen, die sich mit dem Thema Glasfaserkabel beschäftigen, finden Sie hier:


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