Wälzlager

Das Wälzlager ist ein Lager welches die Aufgabe hat, zwei bewegliche Teile, die zueinander stehen, durch eine Rolltreibung zu trennen. Die Rolltreibung wird durch rollende Körper erzeugt. Diese beiden zu trennenden Teile sind normalerweise die Welle oder die Achse und ein Gehäuse. Die Wälzkörper, d.h. die Nadeln und Rollen, werden immer im gleichen Abstand zueinander gehalten, welches ein Käfig ermöglicht. Aus diesem Grund besitzen die Lager nur eine geringe Rolltreibung. In einigen Fällen gibt es jedoch auch Wälzlager ohne einen Käfig.

 

Das übliche Material aus dem Wälzlager gefertigt sind, ist Chromstahl, da dieses sehr hart ist. Der Nachteil des Materials ist, dass dies sehr leicht rostet. Der Chromstahl, der für Wälzlager verwendet wird, beinhaltet ca. 1 % Kohlenstoff und ca. 1,5 % Chrom. Wenn besondere Betriebsbedingungen vorliegen wird das Wälzlager aus rostfreiem Stahl oder aus Keramik erbaut. Eine weitere Methode für den Bau von einem Wälzlager ist der Bau eines so genannten Hybridlagers. Bei diesem Bau findet man eine Kombination von zwei Materialien vor. Die Lagerringe bestehen hier aus Stahl und die Wälzkörper bestehen aus Keramik.

 

Für die Abmessungen der Bohrungen und des Außendurchmessers sowie der Breite gibt es bei dem Wälzlager eine Norm, ebenso bei der Belastbarkeit. Des weiteren existieren einige Wälzlager auch als fertige Lagerblöcke. Diese sind eventuell schwenkbar oder besitzen Gummipuffer, die der Stoßdämpfung dienen. Ähnliche Bauformen besitzen Abdeckscheiben und eine Selbstschmierung. So wird verhindert, dass die Laufflächen beschmutzt oder mit Staub versetzt werden.

 

Die am meist verwendeten Wälzlager sind die Kugellager. Die Auswahl in den Abmessungen ist enorm. Die bekannteste Variante der Kugellager ist das Rillenkugellager. Dieses kann radiale und axiale Belastungen aufnehmen. Um noch höhere Axialkräfte aufnehmen zu können, fällt die Wahl auf das so genannte Schulterlager. Dies ist mit höheren Schultern ausgestattet und bietet daher einen besseren Widerstand.

 

Des weiteren gibt es das Schrägkugellager als andere Variante des Wälzlagers. Diese kann ebenfalls axiale Kräfte sowie radiale Kräfte aufnehmen. Diese werden fast ausnahmslos in Paaren aufgebaut sowie vorgespannt. Die aufnehmenden axialen Kräfte verändern sich hierbei je nach der Einbauart. So kann der Einbau in der Form eines Tandems, eines O`s oder eines X´s vorgenommen werden.


Unternehmen, die sich mit dem Thema Wälzlager beschäftigen, finden Sie hier:


-> Deutschland

Ihre Firmen aus Deutschland:
Temming GmbH & Co. KG
33104 Paderborn
http://www.temming-online.de

www.plyworld.de