Messen bieten eine ausgezeichnete Gelegenheit für Anbieter und Kunden ungezwungen miteinander in Kontakt zu treten und Informationen über Produkte und Dienstleistungen auszutauschen. Der Ort, wo sich die allermeisten Begegnungen auf einer Messe abspielen sind die Messestände. Sie sind somit elementar.
Als Messestände werden per Definition, die Areale einer Messe bezeichnet die abgegrenzt sind und sich einem Aussteller zuordnen lassen. Dies ist jedoch keine 1:1 Beziehung, denn auf großen Publikumsmessen haben die namhaften Aussteller häufig mehrere Messestände. Dadurch multiplizieren sich die Kontaktmöglichkeiten dieser Aussteller um ein Vielfaches.
Dies ist jedoch auch eine Kostenfrage, denn nur die größeren Aussteller können sich mehrere Messestände leisten. Auch die Ausstattung der Messestände kann entsprechend beträchtlich variieren. Die teuerste Variante ist es den Messestand von einem Messebauer konventionell bauen zu lassen. Hier werden sämtliche Bauteile eines Standes individuell nach den Wünschen des Ausstellers entworfen und gefertigt. Die meisten Aussteller geben aus Kostengründen Messebausystemen den Vorzug und lassen ihre Messestände aus standardisierten Systembauteilen errichten.
Kleineren Ausstellern bietet sich zudem die Möglichkeit bei Ausstellungsgesellschaften und großen Firmen als Subaussteller aufzutreten und auf deren Areal Messestände zu buchen. Dies ist zweifelsohne die kostengünstigste Variante an einer Messe teilzunehmen. Unabhängig von der konkreten Größe müssen jedoch alle Messestände funktionelle Grundanforderungen erfüllen, damit sie ihren Aufgaben gerecht werden. Ein typisches Grundschema für Messestände stellt ihre Einteilung in mehrere Zonen dar, wie Besprechungs-, Präsentations- und Wahrnehmungszone. Konkret sind hier die Ausstattung mit Sitzelementen und Tischen gemeint, an denen Gespräche geführt werden können oder die Ausstattung des Standes mit Vorführmöglichkeiten für Produkte und schließlich die optische Gestaltung der Messestände selbst, damit sie für den vorbeiziehenden Besucher an ihrer Peripherie bereits Signalwirkung entfalten und Interesse wecken. Letzteres bezieht sich auf die Ausstattung der Messestände mit signifikanten Schildern, aber auch beleuchtungstechnisch lässt sich der Stand in einen Eye-Catcher verwandeln.
Ein nicht zu unterschätzendes Erfolgskriterium ist selbstverständlich die Positionierung des Messestandes im Gesamtkonzept der Messe selbst. Denn solche Messestände die an strategisch wichtigen Punkten mit den größten Besucherströmen liegen haben erfahrungsgemäß auch die höchste Besucherfrequenz. Entsprechend sind die Standgebühren hier auch die Höchsten.
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